Dysplasie-Screening

Dysplasie-Screening

Gynäkologische Zytodiagnostik und HPV

Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs ist eine anhaltende Infektion mit Hochrisiko-Typen des Humanen Papilloma Virus (HPV). Über 99% aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs werden damit in Verbindung gebracht.

Durch Vorsorgeuntersuchungen lassen sich Krebsvorstufen früh erkennen und beseitigen. Die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs und die Sterblichkeitsrate können dadurch drastisch gesenkt werden.

Neben der Gynäkologischen Zytodiagnostik (PAP-Test) bietet Viollier ein High-Risk HPV-Screening (16, 18 und andere High Risk global, ohne Typisierung) sowie eine komplette HPV-Typisierung an.

 

Gynäkologische Zytodiagnostik

Zervixabstriche werden mit der Dünnschichtmethode Hologic ThinPrep® Pap TestTM beurteilt. Sie ist in Europa und den USA (FDA-Zulassung) die am weitesten verbreitete Dünnschichtmethode.

 

Methode

Die Probenpräparation erfolgt vollautomatisch mit einer bewährten Filtrationsmethode (beseitigt Schleim und Blut) und einer standardisierter Färbung zur signifikant verbesserten Beurteilbarkeit.

Anschliessend erfolgt die Auswertung computerassistiert durch qualifizierte Zytotechnikerinnen und Zytopathologen.

 

Vorteile

Verbesserte Früherkennung des Zervixkarzinoms

  • Mit 59.7% Erkennungsrate signifikant effektiver in der Detektion von hochgradigen Läsionen im Vergleich zum konventionellen Abstrich (FDA-Prädikat).
  • erhöhte Sicherheit durch standardisierte Qualität zum gleichen Preis

Verbesserte molekularbiologische Diagnostik durch optimales Konservierungsmedium für eine Abklärung von anderen sexuell übertragbaren Infektionen: HPV, Chlamydia trachomatis, Neisseria gonorrhoeae, Herpes simplex.

 

Humane Papillomaviren (HPV)

Zusätzlich zur gynäkologischen Zytodiagnostik kann aus dem gleichen Probenmaterial (ThinPrep® Pap TestTM) direkt ein High Risk HPV-Screening (16, 18 und andere High Risk global, ohne Typisierung) oder eine komplette HPV-Typisierung ohne zusätzlichen Abstrich bei der Patientin durchgeführt werden.

 

Kumulativbefund

Kumulative Darstellung der PAP- und HPV-Befunde, wobei sich 6 PAP- und 6 HPV-Befunde jeweils auf einer Zeile befinden.

Die klare Trennung der Klassifikationen Bethesda und München II erlaubt ein Arbeiten mit der von Ihnen bevorzugten Klassifikation.

Recall

Einsender erhalten monatlich eine Liste der Patienten mit auffälligem Vorbefund, bei denen die Nachkontrolle des PAP-Abstriches noch offen ist.